The Generali Group is committed to protecting creativity with Arte Generali, the new insurance offer for art collectors, which boasts Maurizio Cattelan as a testimonial.

The essence of art, while leaving its indelible mark on history, belongs in part to a fleeting and impalpable dimension. The masterpiece is destined to last over time, but it must constantly deal with its fragility, with the risk of getting lost, damaged, destroyed or stolen. The works of human ingenuity, even in the highest and most sublime manifestations, are always and in any case potentially deciduous fruits, which therefore deserve attention and protection.

Preserving the attainments of human creativity from the unexpected events of the time is a challenge that involves not only individuals, as a cultural imperative. It also and above all encompasses institutions and, increasingly today, large companies, called to play an active role in the activities aimed at the well-being of the community.

In this context, the work of the Generali Group is virtuously inserted. Generali Group is leader, in terms of technical performance, in the insurance sector and patron of art and culture by vocation since its foundation in 1831. The Arte Generali project is an innovative startup that offers a package of prevention, protection, and insurance solutions for art collectors.
The face of the new project, through which Generali aims to become one of the three main players in the sector in the next five years, is a multifaceted and unpredictable genius like Maurizio Cattelan, testimonial of the launch campaign conceived, designed, and photographed by another “bad boy”, Oliviero Toscani.

From the left: Giovanni Liverani, Maurizio Cattelan, Philippe Donnet (Generali-Group-CEO) and Oliviero Toscani ©Arte Generali and Imagoeconomica.

“Provocation can be a means, never an end” 

MAURIZIO CATTELAN

“Great Artists Steal” recites the Arte Generali’s campaign that sees you as the protagonist. Who should art collectors watch out for? From thieves or artists?
Definitely from the artists, there is no insurance that protects you from them!

From an artist’s point of view, being used to surprise and sometimes even destroy his work, what does insuring art conceptually represent?
It’s a good question, I never thought about it. I don’t know if it applies to all artists, I have a very conflicting relationship with most of my work. I have often wished to erase the memory of its existence, as in the film Man in Black: a flash and much of what I did would vanish into oblivion. But I am aware that, when they are exposed, my works become others’, and I try to forget them.

To take part in the campaign you have been chosen mainly for your role as an artist. But if, for example, your image was to end up occupying the entire wall of the Generali skyscraper in Milan, as in the creative hypothesis you presented a few months ago, wouldn’t it seem to you that you have somehow become a work of art?
More than a work, it seems to me to have become an architecture! No, seriously: I’m not sure what it means to be a work of art, but I’m sure it has nothing to do with an advertisement: the second contains a message for everyone, the first a multitude of meanings, as many as the people who look at it.

Common critics, more often than not, label you as a provocateur. But does your artistic creation want to create a simple reaction or stimulate a more interesting interaction?
I always thought that provocation could be a means, never an end. I hope that one day my works will be seen and judged independently from my person, that they will be known and studied without being covered by my shadow. It is the same relationship that a parent with a cumbersome past could have with his/her children: affectionate but full of contrasts.

To conclude: was America insured?
Yes, all the works when they are exhibited are covered by insurance against any type of misadventure.

 

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Arte Generali: Versichern ist eine Kunst

Die Generali Gruppe setzt sich dafür ein, Kunst mittels Arte Generali zu schützen, ein neues Versicherungsangebot für Kunstsammler, das mit Maurizio Cattelan wirbt.

Auch wenn sie unauslöschliche Spuren in der Geschichte hinterlässt, so ist die Kunst doch oft etwas Flüchtiges und Unfassbares.
Ein Meisterwerk ist dafür geschaffen, die Zeit zu überdauern, und trotzdem muss man stets mit dem Risiko rechnen, dass es verloren geht, beschädigt, zerstört oder gestohlen wird. Selbst die größten und herausragendsten Werke, die dem menschlichen Genie entsprungen sind, sind eine verletzliche Ware, die besonders viel Aufmerksamkeit verdient und beschützt werden muss. Die Errungenschaften der menschlichen Kreativität vor den Unwägbarkeiten der Zeit zu bewahren, ist eine Herausforderung, die nicht nur einzelne Personen betrifft, um den kulturellen Erfordernissen gerecht zu werden, sondern vor allem Institutionen sowie eine steigende Anzahl großer Unternehmen, die dazu aufgefordert werden, an Aktivitäten teilzunehmen, die dem Wohl der Gemeinschaft dienen. In diesem Zusammenhang leistet die Generali Gruppe, Leader im versicherungstechnischen Bereich und seit ihrer Gründung im Jahr 1831 passionierte Förderin von Kunst und Kultur, mit ihrem Projekt Arte Generali hervorragende Arbeit, denn es handelt sich um ein innovatives Startup, das Kunstsammlern ein Paket für Prävention, Schutz und Versicherung ihrer Werke anbietet.

Das Gesicht des neuen Projekts, mit dem Generali in den nächsten fünf Jahren zu den Top-3-Playern in
diesem Bereich werden will, gehört dem vielseitigen und unberechenbaren Genie Maurizio Cattelan, Testimonial der Werbekampagne, die von einem weiteren „Bad Boy“ wie Oliviero Toscani konzipiert, entworfen und fotografiert wurde.

“Provokation kann ein Mittel sein, niemals ein Zweck” 

MAURIZIO CATTELAN

Rendering des Projektes, welches Maurizio Cattelan auf dem Generali Tower in Mailand abbildet – © Oliviero Toscani Studio.

„Great Artists Steal“ heißt die Kampagne von Arte Generali, in der Sie der Hauptdarsteller sind. Vor wem müssen Kunstsammler auf der Hut sein? Vor den Dieben oder den Künstlern?
Ganz eindeutig vor den Künstlern. Es gibt keine Versicherung, die dich vor ihnen schützt!

Was bedeutet es, vom Standpunkt eines Künstlers gesehen, der mit seinen Werken verblüfft und sie manchmal auch zerstört, Kunst zu versichern?
Das ist eine gute Frage, die ich mir noch nie gestellt habe. Ich weiß nicht, ob das für alle Künstler gilt, aber ich habe ein sehr konfliktreiches Verhältnis zum Großteil meiner Arbeit. Ich habe mir oft gewünscht, die Erinnerung an ihre Existenz auszulöschen, wie in dem Film „Man in Black“: ein Flash und ein großer Teil deiner Arbeit würde in Vergessenheit geraten. Aber ich bin mir auch bewusst, dass in dem Moment, in dem meine Arbeiten ausgestellt werden, sie den anderen gehören, und ich versuche, sie zu vergessen.

Für die Werbekampagne sind Sie vor allem für Ihre Rolle als Künstler gewählt worden. Aber wenn Ihr Bild die ganze Wand des Generali-Wolkenkratzers in Mailand einnimmt, so wie bei dem Kreativvorschlag, der vor ein paar Monaten präsentiert wurde, werden. Sie dann nicht auch ein wenig zu einem Kunstwerk?
Ich komme mir weniger als Kunstwerk, sondern eher als ein Stück Architektur vor! Nein, einmal ganz ehrlich: ich bin mir nicht sicher, was es heißt, ein Kunstwerk zu sein, aber ich bin mir sicher, dass das nichts mit Werbung zu tun hat: Werbung enthält eine Botschaft für alle, während ein Kunstwerk eine Vielzahl von Bedeutungen hat, und zwar genauso viele, wie die Leute, die es betrachten.

Von der Kritik werden Sie oft als Provokateur bezeichnet. Will Ihr künstlerisches Schaffen eine einfache Reaktion hervorrufen oder eine interessantere Interaktion auslösen?
Ich war immer der Meinung, dass Provokation ein Mittel, nie ein Zweck sein kann. Ich hoffe, dass eines Tages meine Arbeiten getrennt von meiner Person gesehen und beurteilt werden, dass sie bekannt und untersucht werden können, ohne dass mein Schatten auf sie fällt. Es ist wie das Verhältnis, das ein Elternteil mit einer komplizierten Vergangenheit zu seinen Kindern haben könnte: liebevoll aber kontrastreich.

Zum Schluss: war „America“ versichert?

Ja, jedes Werk, das ausgestellt wird, ist gegen Missgeschicke aller Art versichert.

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